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Gedanken zu einem sozialen Projekt

Ausgestellt am 5. Mai 2019 von in Allgemein
Bild zeigt Artur Bauer im Tafelladen

Artur Bauer beim sortieren der Lebensmittel für die Ausgabe

Mein Name ist Artur Bauer und ich bin 14 Jahre alt.

 

Ich gehe in die 7. Klasse der Schrenzerschule Butzbach.

Ich war mit meiner Klasse im Rahmen eines Sozialprojektes bei der Tafel Butzbach und wir haben uns dort alles ansehen dürfen.

 

Der Vorsitzende, Herr Effinger hat uns die ganzen Wege von dem Ausladen aus dem Auto bis zur Ausgabe der Ware gezeigt und erklärt.

Hinterher sind mir auch die Tafelautos in der Stadt aufgefallen mit ihrem Logo. Die hatte ich vorher gar nicht beachtet.

 

Meine Eltern sind 2005 über Friedland nach Butzbach gekommen. Sie hatten nicht viel Geld und es wurde ihnen empfohlen, zur Tafel zu gehen, um dort Lebensmittel abzuholen. Wir waren dann Kunden bei der Tafel Butzbach, bis mein Vater eine Arbeit in Frankfurt bekommen hat.

 

Ich wollte mein soziales Projekt bei der Tafel machen, um zu sehen, wie Menschen anderen Menschen helfen. Es macht mir Spaß dort zu helfen, weil die Helfer alle so nett und freundlich sind und mir alles erklären.

 

Aber manchmal wundere ich mich schon, dass welche mit großen Autos kommen, um ihre Lebensmittel hier zu holen. Aber ich habe auch nachgefragt: viele bilden eine Fahrgemeinschaft oder werden von Helfern gefahren, wie zum Beispiel Familienhelfern oder so. Das habe ich dann verstanden. Trotzdem muss ich sagen, ich möchte dort kein Kunde werden. Ich möchte lieber richtig viel Geld verdienen.

 
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© Tafel Butzbach