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Seit 15 Jahren Tafel Butzbach

Bild zeigt die Urkunde zum 15-jährigen Bestehen der Tafel Butzbach

Tafel-Urkunde zum 15-jährigen Bestehen

Vor 15 Jahren gründete der Butzbacher Internist Dr. Peter Rothkegel die Tafel in Butzbach und damit die erste Einrichtung dieser Art im Wetteraukreis. Diese Gründung war eingebettet in den „Förderverein der mobilen Pflegestationen sowie der Senioren- und Familienhilfe Butzbach“ und hatte zunächst einen Mittagstisch für bedürftige Menschen zum Gegenstand. Die Zahl der aktiven Unterstützer von anfangs weniger als 10 Vereinsmitgliedern wuchs mit den Aufgaben und dem Umfang der Aktivitäten der Initiative über die Jahre stetig an. Weiterlesen…

 
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Betrügerische Spendensammlerinnen unterwegs

Wie erst jetzt bekannt wurde, waren in der vergangenen Woche zwei Frauen in Gambach unterwegs, die um Geldspenden für die Butzbacher Tafel baten.

 

Die Butzbacher Tafel weist erneut darauf hin, dass unter ihrem Namen niemals solche Straßensammlungen durchgeführt werden. Wenn öffentliche Aktionen stattfinden, dann nur im Rahmen von Veranstaltungen, auf die zuvor hingewiesen wird und die z. B. durch Beschilderungen an Ständen erkennbar legitimiert worden  sind.

 

Die Tafel bedauert erneut, dass ihr guter Name für illegale, betrügerische Handlungen missbraucht wurde und bittet die Bevölkerung herzlich, beim Auftauchen solcher „Sammler oder Sammlerinnen“ sofort die Polizei zu beachrichtigen um dazu beizutragen, dass solche Straftäter dingfest gemacht werden können.

 
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Sparkassen-Stiftung unterstützt oberhessische Tafeln mit 50.000 Euro

Bild zeigt Landrat Jan Weckler, Vorsitzender der Stiftung der Sparkasse Oberhessen und Sparkassendirektor Frank Dehnke bei Übergabe eines Schecks an Monika Wilhelm von der Tafel Butzbach.

50.000 Euro für sieben oberhessische Tafeln in der Corona-Krise: Die Fördergelder überreichten Landrat Jan Weckler (rechts), Vorsitzender der Stiftung der Sparkasse Oberhessen und Sparkassendirektor Frank Dehnke (links) an Monika Wilhelm von der Tafel in Butzbach. Die Ehrenamtlichen erhalten 6.600 Euro aus der Sonderförderung

Corona-Pandemie: Zahl der Tafelkunden wächst, während Spendenbereitschaft sinkt

 

Der Kampf gegen Corona hat viele Menschen sehr gefordert. Neben gesundheitlichen Aspekten bereitet die Krise in einigen privaten Haushalten ernste finanzielle Sorgen. Dadurch stehen auch die oberhessischen Tafeln vor neuen Herausforderungen: Die Zahl der Tafelkunden wächst, während die Spendenbereitschaft spürbar zurückgegangen ist. Die Stiftung der Sparkasse Oberhessen stellt den Tafeln in der Wetterau und dem Vogelsbergkreis nun insgesamt 50.000 Euro zur Verfügung, um dringende Investitionskosten zu decken. Der Vorsitzende der Stiftung, Landrat Jan Weckler und das geschäftsführende Vorstandsmitglied der Stiftung der Sparkasse Oberhessen, Frank Dehnke überreichten die Förderzusage an Monika Wilhelm von der Tafel in Butzbach. Weiterlesen…

 
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Tafel Butzbach öffnet wieder am 5. Mai

Nach Durchführung von umfangreichen Umbau- und Sicherungsmaßnahmen wird die Tafel Butzbach am 5. Mai ihre Lebensmittelausgabe wieder aufnehmen. Wie Tafel-Vorsitzender Wolfgang Effinger mitteilte, konnte das Ziel eines weitgehend gefährdungsfreien Tafelbetriebs erreicht und damit die Unterstützung der Tafelkunden wieder hergestellt werden.

 

Durch den Einbau von Plexiglasscheiben an den Ausgabetischen und der Kasse, der obligatorischen Verwendung von Mund- und Nasenschutz für Tafelmitarbeiter und Kunden sowie der Einhaltung des gesetzlichen Mindestabstands für Alle soll dies ermöglicht werden. Tafelkunden können ab kommendem Dienstag nur noch Lebensmittel erhalten, wenn sie einen geeigneten Mund- und Nasenschutz tragen, der ggf. auch für geringes Entgelt bei der Tafel erworben werden kann. Die Tafelverantwortlichen gehen davon aus, dass sich die Lebensmittelausgabe durch die Sicherungsmaßnahmen  verlängern wird und empfiehlt allen Kunden, sich über die neuen Zeitintervalle am Eingang oder online auf der Facebook-Seite der Tafel Butzbach vorher zu informieren.

 

Neben intensiven Vorbereitungsmaßnahmen war die Wiedereröffnung nur möglich durch die Unterstützung der Stadt Butzbach und der Aktion „Butzbach hält zusammen“ , die Organisatorinnen von dasGute.haus sowie der Firma Weimar und weiteren Firmen und Institutionen. Dies betrifft insbesondere die kurzfristige Beschaffung von Mund- und Nasenschutz durch den Landesverband der hessischen Tafeln und mehrere Privatpersonen. Die „Aktion Mensch“ hat auch die Tafel Butzbach finanziell gefördert, so dass die Wiedereröffnung nicht an der schlechten Finanzlage scheitern musste.

 

Der Vorstand der Tafel dankt allen Unterstützern, vor allem auch den Tafelaktiven, die den Weiterbetrieb gewährleisten, herzlich für ihr Engagement.

 
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Tafel dankt unbekanntem Spender

Bild zeigt 100 Euro, die anonym gespendet wurden.

Eine anonyme Spende für die Tafel Butzbach

Ein ungewohntes Schreiben ging vergangene Woche der Tafel Butzbach zu: Nicht nur die anerkennenden Worte des Schreibens sondern auch die beigefügte Spende von 100 Euro (unser Foto) lösten große Freude bei dem Team der Tafel aus. Weiterlesen…

 
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Tafel Butzbach plant Wiedereröffnung

Wie der Großteil der hessischen Tafeln ist auch die Tafel Butzbach seit Mitte März aufgrund der Corona-Krise geschlossen.

 

Wie Tafelvorsitzender Wolfgang Effinger mitteilte, werden zur Zeit Überlegungen angestellt, die einen Neubeginn der Tafelarbeit ermöglichen sollen. Nach der Durchführung technischer Instandsetzungsarbeiten und dem Einbau von baulichen Vorrichtungen zum Schutz von Tafelhelfern und -kunden soll das Infektionsrisiko möglichst gering gehalten werden. Dabei ist auch an die Ausstattung des Tafelpersonals mit Gesichtsschutzmasken gedacht. Weiterlesen…

 
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Corona-Krise zwingt Tafel Butzbach zur vorläufigen Schließung

Einstellung der Lebensmittelverteilung zunächst bis 30. April

 

Noch vor wenigen Tagen konnte berichtet werden, dass die Tafel Butzbach „nahezu im Normalbetrieb“ laufe. Damit ist es seit gestern leider vorbei.

 

Wie Tafel- Vorsitzender Wolfgang Effinger mitteilte, hat die dramatische Entwicklung der letzten Tage die Verantwortlichen der Tafel bewogen, bis auf weiteres den Geschäftsbetrieb ihrer sozialen Einrichtung einzustellen. Maßgebend hierfür seien im Wesentlichen 3 Gesichtspunkte gewesen:

 

Nach den derzeitigen Erkenntnissen der Medizin müsse alles unternommen werden, um die rasche weitere Verbreitung der Corona-Pandemie zu unterbinden. Die hierzu erforderlichen Maßnahmen, wie z. B. ein 2-Meter-Personenabstand, könnten aufgrund der räumlichen Enge des Tafelladens nicht sichergestellt werden. Auch aufgrund weiterer Umstände könne trotz aller bereits ergriffenen Vorsichtsmaßnahmen bei der Lebensmittelausgabe an mehr als 100 Menschen eine Ansteckungsgefahr nicht genügend ausgeschlossen werden. Zum Schutz der Tafelkunden sei es daher geboten, dieses Risiko auszuschließen.

 

Die getroffene Entscheidung sei aber auch zum Schutz der Ehrenamtlichen der Tafel erforderlich gewesen. Der überwiegende Teil der Helferinnen und Helfer der Tafel Butzbach gehöre aufgrund ihres Lebensalters zur besonders gefährdeten und damit schutzbedürftigen Personengruppe der Bevölkerung.

 

Diese Entscheidung ist der Tafel nach Auskunft von Wolfgang Effinger nicht leicht gefallen. Die vorübergehende Unterbrechung der Lebensmittelausgabe galt es abzuwägen mit dem Schutz der der betroffenen Personen „vor und hinter der Ladentheke“. Da die Tafelarbeit keine Grundversorgung sondern eine ergänzende Lebensmittelbereitstellung darstellt, musste den Sicherheitsaspekten der Vorrang eingeräumt werden. Die Tafel bedauert diese Entscheidung zu Lasten ihrer Kunden sehr, sieht aber derzeit keine alternative Handlungsmöglichkeit.

 

Die Entscheidung wird auch erhebliche finanzielle Auswirkungen für den Tafelverein haben. Den im Wesentlichen gleichbleibenden Grundkosten für Miete, Fahrzeuge, Versicherungen etc. werden keine Einnahmen gegenüberstehen. Die Tafel ist daher noch stärker als jetzt schon bis zur Wiedereröffnung auf Spenden angewiesen.

 

Die Dauer der Tafelschließung kann derzeit nicht konkret angegeben werden, da sie vom weiteren Verlauf der Coronakrise abhängig ist, deren Ende derzeit völlig offen ist. Der Tafelvorstand hat beschlossen, zunächst bis zum  30. April 2020 keine Lebensmittel mehr einzusammeln und die Ausgabe zu schließen. Eine Verkürzung oder Verlängerung dieser Frist wird rechtzeitig bekanntgegeben, in der Presse, der Homepage der Tafel (www.tafel-butzbach.de) , facebook oder über den Anrufbeantworter unter der Rufnummer 06033-7487177.

 

Der Vorstand der Tafel und das Tafelteam bitten alle Betroffenen herzlich um Verständnis für diese Maßnahme. Die für Ende April vorgesehene Jahreshauptversammlung muss aufgrund der schwierigen Situation auf einen späteren Zeitpunkt verlegt werden.

 
© Tafel Butzbach